Insel-Hopping in der Südsee

Insel Hopping, ein Trend der schon seit einigen Jahren besteht. Bisher waren die klassischen Ziele für Inselhüpfer im Mittelmeer angesiedelt. Aber mehr und mehr entdecken Reisende auch den Reiz der tropischen Inseln.

Insel Hopping oder Insel hüpfen bedeutet, dass die Reisenden von einer Insel einer Gruppe zur nächsten reisen und dabei Kultur, Land und Leute kennen lernen. Klassisch zeichnet sich Insel-Hopping dadurch aus, dass die Reisegruppe selbst entscheidet, wie lange sie auf einer Insel bleibt. Sie sind nicht an einen Reiseveranstalter gebunden. Es gibt inzwischen aber auch Angebote, die auf das Inselhüpfen zielen und den Reisenden einen festen Plan bieten, bei dem für gewöhnlich eine Insel pro Tag erkundet wird.

Insel-Hopping ist etwas für Experimentierfreudige, vor allem wenn es selbst verwaltet wird. Es geht darum, binnen kurzer Zeit so viel wie möglich zu sehen und dann weiterzureisen, wenn es nichts Interessantes mehr gibt. Auf diese Weise kommt keine Langeweile auf. Da die Reisenden selten länger als eine Nacht bleiben, bieten sich auch extravagantere Übernachtungsmöglichkeiten an, wie etwa ein Hoteltest von Luxushotels.

Wo der Schwerpunkt des Erlebens liegt, können die Reisenden dabei selbst bestimmen. Vor allen an Kultur und Vergangenheit haben die Inseln des Südens viel zu bieten, was dem europäischen Verstand noch fremd ist. Das macht neugierig und abenteuerlustig. Ohne Begleitung durch einen Reiseveranstalter werden die Reisenden von vielen Einheimischen viel offener begrüßt und erfahren auch mehr über die regionalen Besonderheiten.
Gekleidet wie im Mode Magazin sollte man sich nur auf die Reise begeben, wenn man das Verlangen verspürt, Unterhaltung und Life Style auf den verschiedenen Inseln kennen zu lernen.

Insel-Hopping kann auch kostengünstiger sein, als ein vergleichbar langer fester Aufenthalt. Da niemand länger auf einer Insel bleibt, müssen es nicht immer Edelhotels sein. Viele Einheimische bieten schon im Hafen Frühstückspension oder einfache Hotels an. Dabei darf auch gerne gefeilscht werden. Diese Kunst wird in der Südsee noch immer hoch geschätzt und praktiziert.

Lothar Henke / pixelio.de